Barrierefreies Internet

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ARIA-Attribute

ARIA-Attribute sind spezielle Zusätze für HTML-Elemente, die deren Zugänglichkeit verbessern und sie für assistierende Technologien verständlicher machen. Technologien wie Screenreader können dank ARIA besser erkennen, was auf einer Website passiert. Besonders bei dynamischen Inhalten oder komplexen Interfaces schließen sie die Lücken, die native HTML-Elemente oft hinterlassen. Mithilfe der ARIA-Attribute sorgen Full-Stack-Webentwickler dafür, dass Websites für alle Nutzer barrierefrei zugänglich werden.

Wie ARIA-Attribute die Barrierefreiheit unterstützen

Heute ist Barrierefreiheit im Web unverzichtbar. Unternehmen, die barrierefreie Websites entwickeln, gewinnen dadurch nicht nur mehr Kunden und stärken so ihr Markenimage, sie setzen auch die neuen EU-Richtlinien rechtzeitig und gesetzeskonform um. Die ARIA-Attribute (Accessible Rich Internet Applications) spielen dabei eine Schlüsselrolle, denn erst sie machen aus digitalen Inhalten und Anwendungen barrierefreien Content und Service für alle.

Barrierefreiheit steht dabei auch in der professionellen Webentwicklung für Inklusion, und ARIA-Attribute erleichtern den Zugang für alle Menschen. Unternehmen profitieren deshalb, wenn sie rechtliche Vorgaben wie die WCAG oder die europäische Norm EN 301 549 rechtzeitig umsetzen und einhalten. Gleichzeitig verbessert das barrierefreie Webdesign die allgemeine Nutzererfahrung und kann die Conversion Rate im E-Commerce und der Corporate Website erheblich steigern.

Wie ARIA-Attribute in der Praxis helfen

Das professionelle Webdesign hat sich lange Zeit ausschließlich auf Menschen ohne Beeinträchtigung konzentriert. Die sind und bleiben natürlich auch eine Zielgruppe, nur dass mit den ARIA-Attributen auch weitere Zielgruppen erschlossen werden. Ein interaktives Icon auf einer Website wird bspw. für Screenreader oft nicht als klickbar erkannt. Durch das ARIA-Attribut wird klar, dass es sich um eine Schaltfläche handelt.

Dynamische Elemente wie Dropdown-Menüs, Scroll-Animationen und Page Transitions können durch ARIA-Attribute kommunizieren. Wird ein Menü geöffnet oder geschlossen, wird dies nun signalisiert.

Inhalte wie dekorative Grafiken, die für Screenreader-Nutzer keinen Mehrwert bieten, können mit ARIA-Attributen ausgeblendet werden. Formularfelder, die zusätzliche Hinweise haben, lassen sich mit ARIA-Attributen so verknüpfen, dass Screenreader diese Informationen vorlesen können. Damit können bspw. auch blinde Menschen die Website nutzen, surfen, verstehen und auch Produkte kaufen.

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