Wie funktioniert Fuzzy Search?
Stell dir vor, du suchst in einer großen Datenbank nach dem Wort „Müller“, tippst aber versehentlich „Muler“ oder „Müllar“ ein. Normalerweise würde die Suche dieses Wort nicht finden, weil die Schreibweise nicht stimmt. Genau hier kommt Fuzzy Search ins Spiel, eine Technologie, die in der Welt der Digitalagenturen und professionellen Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine große Rolle spielt. Sie hilft dabei, trotz solcher kleinen Tippfehler Ergebnisse zu finden, indem sie die Ähnlichkeit zwischen den Wörtern bewertet und die Resultate trotzdem relevant hält.
Eine der bekanntesten Methoden hierfür ist die Levenshtein-Distanz. Sie misst, wie viele Änderungen – wie das Einfügen, Löschen oder Ersetzen von Zeichen – nötig sind, um ein Wort in ein anderes zu verwandeln.
Es gibt auch phonetische Algorithmen wie Soundex, die ähnlich klingende Wörter erkennen, selbst wenn sie unterschiedlich geschrieben werden. Und schließlich hilft die N-Gramm-Analyse, indem sie Wörter in kleinere Abschnitte zerlegt und diese miteinander vergleicht, was zu noch genaueren Ergebnissen führt. Diese Techniken sind besonders nützlich für Digitalagenturen, die die Nutzererfahrung verbessern und ihre SEO-Strategie optimieren wollen.