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Talking-Head-Video

Ein Talking-Head-Video (auch: Talking Head Video, Talking-Head Video), kurz: Talking Head, ist ziemlich genau das, wonach es klingt: Es ist eine Kameraeinstellung, bei der eine Person in eine Kamera spricht. Meistens sieht man nur den Kopf und die Schultern. Die Einstellungen werden durch Jumpcuts getrennt. Talking Heads sind ein ziemlich guter Weg, um mit Reels auf Instagram oder TikTok oder auch mit Shorts auf YouTube oder LinkedIn eine Botschaft zu vermitteln. Fast so, als würdest du ein Gespräch mit jemandem führen, nur eben per Video.

Wozu wird ein Talking-Head-Video produziert?

Talking-Head-Videos sind niedrigschwellig, schnell und direkt. Der Sprecher schaut in die Kamera, sehr häufig in die seines Smartphones – quasi in Personalunion als Kameramann und Presenter. Meist schafft der direkte Blick in die Kamera und die kurze Distanz zu ihr sofort eine persönliche Verbindung. Gerade wenn es um komplexe Themen geht, können sich die Zuschauer voll auf die Worte konzentrieren, ohne dass visuelle Effekte oder andere Dinge sie ablenken würden. Außerdem wirken Talking Heads vertrauensvoll, weil man die Person, die spricht, auch sieht. In einem Talking-Head-Video gibt es keine versteckten Botschaften, keinen doppelten Boden und keinen unnötigen Kram.

Wo werden Talking-Head-Videos genutzt?

Talking Heads sind extrem vielseitig und begegnen uns wirklich überall. Unternehmen verwenden sie gerne für die interne Kommunikation – aber auch im Onlinemarketing wirken die Produkte oder Dienstleistungen damit absolut authentisch. Im Online-Lernen sind Talking Heads als Tutorials oder Kurse beliebt, weil sie Inhalte verständlich erklären. Ihren größten Erfolg haben sie jedoch auf Social Media, wo sie so weit verbreitet sind, dass sie zu Standardeinstellung und Stil geworden sind. Plattformen wie YouTube und LinkedIn sind voll von Talking-Head-Videos, sei es für Vlogs, Produktvorstellungen oder Meinungsbeiträge, denn sie sind sehr einfach zu produzieren und mit dem richtigen Influencer-Charme ein echter Knaller.

Der fabulöse Aufbau von absolut großartigen Talking-Head-Videos

  • Alles beginnt mit der Hook (die ersten 1 bis 3 Sekunden):
    „Schon mal stundenlang auf Insta abgehangen, obwohl du eigentlich arbeiten wolltest? Wir kennen’s doch alle, oder?“ – Hier kommt gleich die erste Punchline: Du willst die Zuschauer packen, also leg direkt mit einer Frage los, die jeder schon mal im Kopf hatte. Du willst ja, dass die Leute dranbleiben, weil sie sich sofort angesprochen fühlen. Zack, da ist die Neugier geweckt!
  • Nun kommen wir zur Challenge (3 bis 7 Sekunden):
    „Unser Problem heute? Konzentration: nada, niente. Die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs und tausend Ablenkungen.“ Mach das Problem greifbar! Du willst, dass sich die Leute sofort denken: „Boah, genauso geht’s mir auch!“ Wenn sie sich wiederfinden, fühlen sie sich verstanden und sind bereit, deiner Lösung zuzuhören.
  • Final erklären wir, wie das Problem gelöst wird (7 bis 15 Sekunden):
    „Ich hab’ viel getestet, aber am Ende hat mir die 5-Minuten-Regel den Kopf gerettet: Einfach mal 5 Minuten durchziehen – und schwups, du bist drin.“ Wichtig: Erzähl’s locker und direkt! Keine komplizierten Fachbegriffe, keine ellenlangen Erklärungen. Zeig, dass du es selbst probiert hast und jetzt weißt, was funzt – und schon hast du ihre volle Aufmerksamkeit!

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